Venice-Südtirol-St. Moritz

Sieben Unesco-Welterben – Eine Reise mit Bahn und PostAuto
Bei der "Venice- Südtirol-St. Moritz-Tour" handelt es sich um ein unvergessliches Erlebnis das Natur, 3 Sprachkulturen und 7 Städte des UNESCO- Weltkulturerbes verbindet. Fahren Sie mit Bus- und Bahn aus der Bergluft der Alpen direkt in die Meeresluft der Adria.

 

Hinauf ins einzigartige Engadin
Unsere Reise beginnt mit der Fahrt ins Engadin. Dabei kann man atemberaubende Seelandschaften wie den Zürichsee und den von der Bergkette der Churfirsten eingeengten Walensee bestaunen. Über die UNESCO Albula-Linie gelangt man mit der Rhätischen Bahn ins mondäne St. Moritz, wo nicht nur atemraubende Gebirgsketten sondern auch kulinarische Traditionen zum Zwischenstopp einladen.

 

Über den Ofenpass nach Mals
Nach einem Besuch im Nationalparkmuseum Zernez führt das PostAuto über den Ofenpass. Dieser eröffnet märchenhafte Ausblicke über das Tal Spöl und den schier unendlichen Wäldern des  Schweizer Nationalparks. Im Biosphären- Land (UNESCO) des Tals "Val Müstair", sprechen die Einheimische die rätoromanische Sprache, welche ihre Wurzeln im Latein der Römer hat. Der nächste Halt führt zu einem weiteren Kulturgut der UNESCO nämlich zum Kloster St. Johann aus dem 8. Jahrhundert. Dieses wird heute von den Klausur-Schwestern der Benediktiner bewohnt.

 

In Sichtweite zum Kloster überquert man die Landesgrenze Italiens und erreicht Südtirol mit seiner Sprachenvielfalt. 9 km nach der Grenze gelangt man in die kleinste Stadt Südtirols. Glurns verfügt noch heute über eine völlig intakte Stadtmauer, was einzigartig in Südtirol ist. Von Mals aus lädt die im Jahr 2005 erneuerte Vinschgerbahn zur Weiterfahrt ein.

 

Durch den „Obstgarten“ Vinschgau bis zur Bäderstadt Meran
Die Vinschgerbahn erwartet Sie mit modernen Zugwagons. Ausgestattet mit großen Panoramafenstern bieten diese im Winter wie auch im Sommer einen farbenprächtigen Blickwinkel auf die weiten Obstfelder und Bergkulissen des Vinschgaus. Vorbei an der Marmorstadt Laas wird man von Burgen und gut erhaltene Burgruinen auf der Fahrt nach Meran begleitet.

 

Von Meran nach Bozen
Meran lockt unter anderem durch das bekannte Thermalbad mit radonhaltigem Wasser aus der Thermalquelle am Vigiljoch. Interessant sind auch die Botanischen Gärten von Schloss Trautmansdorff, welche Einblicke in die exotisch- mediterranen Landschaften und Ausblicke auf die umliegenden Bergketten ermöglichen.

 

Nach einer Zugfahrt von ca. 40 Minuten erblickt man kurz vor Bozen, die vom Bergsteiger Reinhold Messner übernommene und restaurierte Burg Sigmundskron. Der Bozner Bahnhof ist nur einige Schritte vom Waltherplatz und somit vom Zentrum entfernt. Historisch hat diese Stadt von dem mittelalterlichen Laubengassen bis zu den faschistischen Alleen und Gebäuden viel zu bieten. Bei schönem Wetter und in der Dämmerung bietet sich von Bozen aus ein wunderbarer Blick auf den "Rosengarten" der in den  UNESCO geschützten Dolomiten liegt.

 

Ab in den "Süden"
Durch die direkte Zugverbindung kommt man  von Bozen nach Verona Porta Nuova (1h 40 Min.). Die Altstadt(UNESCO) mit der Piazza Bra und der Arena ist nur 20 Gehminuten von Bahnhof entfernt. Nach einem Aperitif in der Piazza delle Erbe, geht’s weiter nach Padua.

 

Ein Muss für alle Padua Besucher ist die Basilika des Heiligen San Antonio und der dahinterliegende älteste Botanische Garten der Welt (UNESCO). Eine Reise mit dem Zug von Padua nach Venedig beträgt weniger als 30 Min. Fahrzeit. Also ab zur letzten Station der Tour, nämlich in die Stadt der Liebe! Man lässt sich vom Flair dieser Stadt transportieren und genießt den Aufenthalt mit einem Kaffee auf der berühmtesten Piazza Italiens: der Piazza San Marco! Die Einzigartigkeit und Authentizität Venedigs kann man am besten mit einem Ausflug mit einer typischen Gondel erkunden.

 

Rückfahrt
Auf der Rückfahrt lässt sich die Ostroute optimal mit der Westroute über Brescia und mit der Berninabahn UNESCO verbinden.